LOVE for Lehrkräfte, Erzieher-/innen und Eltern

Wenn ich meinen Online-Unterricht so spannend gestalte, dass die Lernenden fröhlich dafür aus dem Bett springen und nicht in die Versuchung kommen, gleichzeitig auf WhatsApp mit Freunden zu kommunizieren, ich aber keine Liebe habe, bin ich nichts weiter als ein schräger Schulgong oder ein verstimmtes Klavier.

Wenn ich die tollsten kreativen Ideen habe, wenn ich alle organisatorischen und methodischen Kniffs und Tricks als Erzieher-/in umsetzen kann und ich mich in Entwicklungspsychologie sehr gut auskenne, wenn ich die Kinder in meiner Obhut motivieren kann, sodass sie bei mir ohne Mühe lernen und friedlich spielen, aber keine Liebe habe, bin ich nichts.

Wenn ich meine Tage und Wochenenden für das Homeschooling meiner Kinder frei halte, wenn ich sogar bereit bin, meine Zeit mit meinen Freunden zu opfern, um mit meinen Kindern zu spielen, Schlitten zu fahren und Schneemann zu bauen oder ihnen am Computer mit dem Lernen zu helfen, aber keine Liebe habe, nützt es mir nichts. (Diese Verse 1 -3 stammen aus dem ersten Korintherbrief Kapitel 13 und wurden umformuliert).

Für Kinder ist es toll, gute, engagierte Lehrkräfte, Erzieher-/innen und Eltern zu haben, die sich ihnen in Liebe zuwenden. Doch woher soll ich diese Liebesenergie nehmen? Mich laugt der Online-Unterricht, die Notbetreuung oder die Rund-um-die-Uhr Versorgung meiner Kinder im Augenblick auch aus.

Ich brauche dazu Gottes Input:

Infusion der Liebe Gottes ins Herz – Ölpastellkreide © hsr

Gottes Liebe ist geduldig, seine Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet. Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach. Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit. Alles erträgt sie, in jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, allem hält sie stand (1. Korinther 13, 4-7).

Danke, Jesus, dass du mein Herz mit Liebe füllst, besonders da, wo ich ausgelaugt bin oder leerzulaufen drohe, wo meine Liebesfähigkeit armselig ist und ich an meine Grenzen komme.

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