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Tanz im Wind

Ich liebe den Wind, wie er meine Haut berührt und zart streichelt, wie er mir durchs Haar streicht und meine Haare im Wind flattern. Ein willkommener, zärtlicher Gruß von Dir, Jesus?

Collage „Tanz im Wind des Herrn“ © hsr

Danke, dass ich jetzt so fühlen kann!

Ich kann mich noch gut an meine „Eiszeit“ erinnern, wo mein Gespür dafür ziemlich abgestumpft und kaum vorhanden, war.

Gegen Ende meiner „Eiszeit“ habe ich Dir den bisher versteckt gehaltenen Raum im Keller meines Lebenshauses mit Zittern und Zagen aufgeschlossen und Dich gebeten, einzutreten. Du bist ja ein Gentleman, der auf unsere Einladung wartet.

Du hast diesen für mich mit Angst besetzten Raum, den Raum meiner Sexualität, ausgeleuchtet mit Deinem wärmenden Licht und gefüllt mit Deiner liebevoll zärtlichen Gegenwart.

Dann hast Du angefangen aufzuräumen. Dinge, die am falschen Platz waren, hast Du wieder an die richtige Stelle gerückt und falsche Vorstellungen, geprägt von Hollywood und deren Filmen, korrigiert.

Mit großer Leichtigkeit hast Du Dich in diesem Raum bewegt, ja sogar getanzt und mich zum Mittanzen eingeladen.

Freedom Fighters

Stufe: Sekundarschule I Klasse 9

Zeit: Wochenhausaufgaben für Fernunterricht/Homeschooling

Ziele: Lernende sollen

  • für ihre eigene Freiheit sensibilisiert werden.
  • Informationen über die Entstehung des Sklavenhandels durch Sir John Hawkins sich erarbeiten
  • über die Motivation von Sklavenhändler und deren Weltsicht nachdenken.
  • das Leben und die Motivation von William Wilberforce für die Abschaffung des Sklavenhandels in England kennenlernen
  • über Werte nachdenken, für die es sich lohnt, sich selbst einzusetzen.
  • Faktoren kennenlernen, die Freiheitskämpfern halfen, in ihrem langen Kampf für die Veränderung der Gesellschaft durchzuhalten.
  • interessante Dinge über eine bedeutende Persönlichkeit im Internet recherchieren.
  • eine kurze Biographie über einen Freiheitskämpfer schreiben.
  • Ergebnisse zu Fragen präsentieren und einen Talk über einen Freiheitskämpfer halten.

Überblick: Bei diesem Unterrichtsentwurf geht es um Menschenrechte und vor allem auf dem Recht der persönlichen Freiheit. Es wird betrachtet, wie und warum der Sklavenhandel im 16. Jahrhundert eingeführt wurde und wie Wilberforce, als überzeugter Christ und Parlamentarier, Zeit seines Lebens gegen den Sklavenhandel gekämpft hat. Es werden kurze Biographien über andere Freiheitskämpfer vorbereitet und als Mini-Talks gehalten.

Unterrichtsentwurf sowie Materialien M1-M3 mit Lösungen kann man downloaden

Abgeholzt!

Da liegt ein Baumstamm, vielleicht durch Menschenhand gefällt oder in den Stürmen der Nacht umgeknickt, starr, leblos, tot.

Meine Kindheit wurde mir durch den Missbrauch abgeholzt, durch Hände, die hätten lieben sollen, zerstört, kalt, leblos, tot.

Neues Leben – Collage © hsr

Und doch ich schaue genau hin! Ein junger Baum, ein neuer Trieb, wächst aus dem toten Stamm. Es wächst Leben. Der Baumstamm, so abgestorben er auch aussieht, ist der Nährboden für die jungen Triebe, für einen neuen, schönen Baum.

Kann das denn auch in meinem Leben Wirklichkeit werden?

JA!

Hoffnung leuchtet auf: aus meiner kaputten Kindheit lässt Du, Gott, neues Leben wachsen. Noch sind die Triebe zart. Aber das neue Leben wächst in mir, manchmal für mich schwer erkennbar. Aber unter Deiner Pflege wird ein kräftiger Baum, aus dem Nährboden des alten abgeholzten, entstehen.

Easter

Stufe: Sekundarstufe Klasse 7-10

Zeit: Aufgabe für die Osterzeit im Fernunterricht

Ziele: – über Lebenswertes nachdenken; – die Ostergeschichte in einfachem Englisch verstehen; – über die Bedeutung der Ostergeschichte nachdenken; – eigenständig nach einer englischen Anleitung einen Ostergartenbasteln/kreieren; – die Erstellung des eigenen Ostergartens in einfachen englischen Sätzen beschreiben

Lösungen zu den Aufgaben 2 und 3 sind am Ende!

1 Warm Up

2 Watching

Watch the Easter story (Jesus‘ sacrifice) from https://www.youtube.com/watch?v=HL8R158Ujp4                                           

3 Listening & Reading out loud

Listen to the poem by Steve Turner „The Morning that Death was killed“ on https://www.poemhunter.com/poem/the-morning-that-death-was-killed/

4 Reading & Craft

On the following website https://www.farmwifecrafts.com/resurrection-garden/

you can read and see on the photos how to make a resurrection garden.

5 Writing

Write an e-mail to a friend who only understands English and tell him or her about your resurrection garden: what you needed and how you made it (8-10 sentences). Attach your photo, too. Send your e-mail to your teacher and two of your friends in class.

„Ich kann mich manchmal nicht ausstehen!“

Da ist Jesus aber ganz anderer Meinung:

Deine Persönlichkeit ist wie eine Perle, schön geformt und strahlend vor Glanz, eingebettet in eine Muschel voll weiblicher Rundungen.

Perle – Collage © hsr

Bitte glaub das und vergib dir selbst, wo du dich nicht ausstehen konntest und kannst.

Sprechbarriere

Gefängnis des Schweigens – Mischtechnik © hsr

Ich würde so gerne reden können, mich mitteilen können oder auch in Gesprächen mitreden. Doch ich kann nicht. In mir ist eine automatische Sperre, die sagt „Stopp!“, die mir meinen Mund verschließt, die mich einschließt.

Jesus, ich will heraus!!!

Mir wurde in meiner Kindheit das Maul gestopft durch abfällige Bemerkungen: „Sei still, jetzt rede ich, ein Erwachsener!“ und „Was hast du mir schon zu sagen?“. Mit „Wenn du das verrätst, dann…“ wurde ich unter Druck gesetzt.

Jesus, durchbreche Du mein Gefängnis des Schweigens. Ich bekenne Dir, dass ich mich habe knebeln lassen durch die mir zugesprochenen Halbwahrheiten. Doch jetzt soll damit ein Ende sein. Hole Du mir zärtlich und liebevoll,den Knebel aus meinem Mund. Danke, dass Du am Kreuz mit Deinem eigenen Leiden auch diese Knebelung auf Dich genommen hast, so dass ich nun frei ausgehen darf.

Und Jesus, mein Mund ist nach jahrelanger Knebelung noch ganz benommen und taub. Komm Du durch Deinen Geist in meine Sprachwerkzeuge, trainiere Du sie, dass sie das Sprechen, das Sich Mitteilen, das Sich ins Gespräch Einbringen neu lernen. Rehabilitiere mich als ganze Person und führe mich zurück in eine Welt der Kommunikation.

LOVE for Lehrkräfte, Erzieher-/innen und Eltern

Wenn ich meinen Online-Unterricht so spannend gestalte, dass die Lernenden fröhlich dafür aus dem Bett springen und nicht in die Versuchung kommen, gleichzeitig auf WhatsApp mit Freunden zu kommunizieren, ich aber keine Liebe habe, bin ich nichts weiter als ein schräger Schulgong oder ein verstimmtes Klavier.

Wenn ich die tollsten kreativen Ideen habe, wenn ich alle organisatorischen und methodischen Kniffs und Tricks als Erzieher-/in umsetzen kann und ich mich in Entwicklungspsychologie sehr gut auskenne, wenn ich die Kinder in meiner Obhut motivieren kann, sodass sie bei mir ohne Mühe lernen und friedlich spielen, aber keine Liebe habe, bin ich nichts.

Wenn ich meine Tage und Wochenenden für das Homeschooling meiner Kinder frei halte, wenn ich sogar bereit bin, meine Zeit mit meinen Freunden zu opfern, um mit meinen Kindern zu spielen, Schlitten zu fahren und Schneemann zu bauen oder ihnen am Computer mit dem Lernen zu helfen, aber keine Liebe habe, nützt es mir nichts. (Diese Verse 1 -3 stammen aus dem ersten Korintherbrief Kapitel 13 und wurden umformuliert).

Für Kinder ist es toll, gute, engagierte Lehrkräfte, Erzieher-/innen und Eltern zu haben, die sich ihnen in Liebe zuwenden. Doch woher soll ich diese Liebesenergie nehmen? Mich laugt der Online-Unterricht, die Notbetreuung oder die Rund-um-die-Uhr Versorgung meiner Kinder im Augenblick auch aus.

Ich brauche dazu Gottes Input:

Infusion der Liebe Gottes ins Herz – Ölpastellkreide © hsr

Gottes Liebe ist geduldig, seine Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet. Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach. Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit. Alles erträgt sie, in jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, allem hält sie stand (1. Korinther 13, 4-7).

Danke, Jesus, dass du mein Herz mit Liebe füllst, besonders da, wo ich ausgelaugt bin oder leerzulaufen drohe, wo meine Liebesfähigkeit armselig ist und ich an meine Grenzen komme.

Über den Horizont hinaus

Gott sagt: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Denkt an den Regen und den Schnee! Sie fallen vom Himmel und bleiben nicht ohne Wirkung: sie tränken die Erde und machen sie fruchtbar; alles sprießt und wächst. So bekommt der Bauer wieder Samen für die nächste Aussaat, und er hat genügend Brot. Genauso ist mein Wort: Es bleibt nicht ohne Wirkung, sondern erreicht, was ich will, und es führt das aus, was ich ihm aufgetragen habe“ (Jesaja Kapitel 55, Verse 8 – 11).

Fotos von einer Reise nach Israel © hsr

Liebe(r) kleine(r) Gedankenleser(in),

wie du merkst, übersteigen meine Gedanken und Erfahrungen – auch über Kinder und Jugendliche – weit deinen Horizont und deinen Erfahrungsschatz. Deshalb wünsche ich mir so sehr, dass du mehr und mehr in meine Gedanken und Worte und Urteile (über dich und deine Schüler/Kollegen) eintauchst und meinen Herzschlag für diese Welt (und dich!) verstehst und spürst. Das wird dich im Inneren sättigen und stärken, dass du nicht so leicht ausbrennst.

Außerdem möchte ich, dass du meine Worte hörst und bewegst, weil darunter Worte sind, die du deinen Schülern sagen sollst. Du bist mein Prophet – mein Sprachrohr – für sie! Deshalb frage mich immer wieder, was du deinen Schülern an Weisheit und Werten, eingebettet in deinen Unterrichtsstoff und deine Unterrichtsgestaltung, weitergeben kannst. Ich kann dir auch Unterrichtsideen und relevante Unterrichtsthemen aufschließen oder Ideen für Klassenandachten, Schülergottesdienste etc. eröffnen, auf die du selbst nicht gekommen wärst.

Herr, ich öffne meinen Verstand und mein ganzes Wesen für Dein Reden. Ich will täglich mich mit Deinem Wort stärken. Aber Du darfst auch im Unterricht zu mir sprechen und mir Worte und Eindrücke über bzw. für meine Schüler geben. Hilf mir, diese angemessen weiterzugeben. Ich bin bereit, Dein Sprachrohr in dieser Klasse zu sein.